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SPIELEN UND FÖRDERN

Web 2.0 für Einsteiger, Teil 1


Vom Dienstag, 11. Oktober 2011

Web 2.0 für Einsteiger, Teil 1
Web 2.0, was ist denn das?

Die Revolution der Kommunikation

(dj) Auch den Traditionalisten und Noch-Verweigerern bleibt mittlerweile nichts anderes übrig, als anzuerkennen, dass das Internet und mobile Anwendungen die Medien der Gegenwart und Zukunft sind. Gerade die sogenannten Online-Communities und sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing und Youtube sind gerade dabei, das Kommunikationsverhalten der Menschen zu revolutionieren:

 

Kommunikation findet künftig öffentlich bzw. mindestens in Gruppen statt – und es gibt nicht wenige, die bereits den Abgesang auf 1:1-Kommunikation wie zum Beispiel via E-Mail anstimmen. Aber noch gibt es viele Menschen, die kein Facebook-Profil haben; einige von ihren Fragen sollen im Folgenden beantwortet werden:

Warum und wie gehe ich überhaupt ins Internet?

PC, Laptop, Notebook, aber auch zunehmend Smartphones und das iPAD sind die Geräte, die den Weg ins Internet ebnen. Die Gründe (außer Neugier) lassen sich dabei auf wenige Bedürfnisse reduzieren: Mann will

  • sich informieren und sucht eventuell eine Entscheidungshilfe 
  • sich unterhalten (z. B. Videos schauen) und spielen
  • kaufen & Geschäfte machen 
  • eine Gemeinschaft finden und diese leben

Nicht von ungefähr ist ein Grund von Facebooks Erfolg darin begründet, dass es alle Bedürfnisse bedient. Und zwar, ganz wichtig: Einfach und verständlich.

Was genau versteht man unter Web 2.0?

Ursprünglich bedeutet Web 2.0, dass der User (=Internet-User) mit entsprechenden Technologien 

  • im Web Inhalte selbst erstellen und bearbeiten kann. Das ist zuvorderst natürlich eine Demokratisierung der Informationen. Anschaulich lässt sich dieses Phänomen am Beispiel von www.wikipedia.de zeigen, wo seit Jahren Laien und Experten am größten Lexikon überhaupt arbeiten. Selbst kritische Beobachter behaupten: Die Qualität ist gut bis sehr gut.
  • interaktiv an Online-Gemeinschaften teilnimmt und damit sich immer mehr vernetzt.

Was erwartet mich im Internet?

Neben Freigeistern, privaten Communities und mittlerweile wohl allen verfügbaren Informationen weltweit vor allem auch die Unternehmen aller Branchen, die das neue Medium für sich entdecken, um darauf zu werben und zu verkaufen. Tatsächlich kann ein gesundes Misstrauen gegenüber allen Informationen nicht schaden – wer weiß, was letztlich verkauft werden soll.

 

Sollte man wissen: Im Internet werden die User zunehmend im Dienste von Unternehmen instrumentalisiert, indem sie als Multiplikatoren und kostenlose Werber von Angeboten etc. dienen. Ein Shop wird in einer Gruppe zum „Top“ erklärt – und schon setzt mittels Empfehlungsfunktion der Schneeballeffekt ein.

Welche Web 2.0-Anwendungen gibt es?

Die gängigsten Social-Media-Ausformungen sind

  • touristische Bewertungsportale wie HolidayCheck, TripAdvisor und wowarstdu
  • das Internet-Videoportal Youtube 
  • Soziale Netzwerke wie Facebook, XING und bald Google+ 
  • Social Bookmarks wie YiGG oder Mr. Wong
  • Weblogs wie unzählige Blogs und der Microblog Twitter

In Teil 2, der am 11. Oktober erscheint, stellen wir Facebook, XING, Twitter und Blogs vor.


Link:


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