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SPIELEN UND FÖRDERN

Kinder und Internet, Teil 1


Vom Mittwoch, 27. April 2011

Kinder und Internet, Teil 1

Gemeinsam surfen und Grenzen setzen

Von Stefan Egerding

 

Markus ist 9 Jahre alt. Er spielt gerne am Computer seiner Eltern, gemeinsam waren sie auch schon im Internet. Eines Tages ist Markus mit seiner größeren Schwester Lisa alleine zu Hause. Markus weiß nicht, was er machen soll, er langweilt sich und dann hat er eine Idee. Er will doch mal sehen, was es so Interessantes im Internet gibt.

 

Markus schaltet den Computer ein. Er tippt auf der Tastatur w-w-w-Punkt-p-o-k-e-m-o-n-P-u-n-k-t-d-e. Er denkt sich, dass sich im Internet doch bestimmt alle Figuren seiner Lieblingssendung finden lassen. Genau in diesem Moment kommt Lisa ins Zimmer: „Markus!“, ruft sie ganz erschrocken. „Was machst Du da?“, schimpft sie weiter. „Weißt du denn nicht, was alles passieren kann?“.

Die Bedeutung des Internets für Kinder

Das Internet ist heute kaum noch aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen wegzudenken. Sie nutzen das Internet sehr intensiv. Gerade die Jüngsten finden nicht nur schnell den Weg ins World Wide Web, sondern überholen ihre Eltern und Großeltern in punkto Technikkompetenz ganz schnell.

 

Kindern sollten beim Surfen im Internet klare Grenzen gesetzt werden, denn der richtige Umgang mit dem Internet will gelernt sein. Mit ein paar Tipps können Eltern ihrem Nachwuchs zeigen, wie es richtig geht und wo Vorsicht geboten ist.

Wildes Surfen, kann etwas passieren?

Kinder und Jugendliche reagieren je nach Erfahrungshintergrund, Alter usw. unterschiedlich auf problematische Inhalte, die im Internet gefunden werden können.

 

Oft fehlen Kindern und Jugendlichen die Erfahrung und Kritikfähigkeit, um Angebote aus dem Internet richtig einzuschätzen. Deswegen sollten Kinder beim ersten Erkunden des Internets nicht alleine gelassen werden.

 

Dabei können folgende Richtwerte für Nutzungszeiten, die keinen Anspruch auf Gültigkeit erheben, angenommen werden:

 

Kinder im Alter bis 3 Jahre…
…interessiert das Internet nicht wirklich. Viel wichtiger ist für sie das Fernsehen. Angemessene Kontakte mit Computer oder Internet schaden jedoch nicht. So könnten Eltern oder auch Großeltern mit den Sprösslingen z.B. gemeinsam auf der Tastatur tippen oder Bildergeschichten ansehen. Die Nutzungsdauer sollte nicht täglich und wenn, dann maximal 5 bis 10 Minuten sein.

 

Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren…
…möchten alles „ganz alleine!“ herausfinden. Geht es um das Surfen im World Wide Web, müssen Eltern den Zugang begleiten und sollten diesen durch Filtermaßnahmen am Computer selbst und/oder durch zusätzliche Software regulieren. Am besten nur vorher ausgewählte Seiten ansurfen! Die Nutzungsdauer sollte ca. 30 Minuten nicht überschreiten. Zudem nicht unbedingt täglich ins Internet gehen lassen.

 

Bei den 7- bis 8-jährigen…
…steigt die Neugierde auf alles Unbekannte. Sie testen Grenzen nicht nur im Umgang mit ihren Mitmenschen aus. Auch im Internet wollen sie mehr erfahren. Eltern sollten „in Hörweite“ sein und ab und zu ihren Kindern über die Schulter schauen.

 

Webbrowser, das sind Computerprogramme zur Darstellung von Internetseiten, müssen kindgerecht konfiguriert sein. Zudem sollten Filterprogramm eingesetzt werden. Über den „Verlauf“ des Surfens (das Protokollieren der aufgerufenen Internetseiten) kann bei Bedarf das Webverhalten nachvollzogen werden.

 

Eltern sollten ein Zeitkontingent einrichten, das Kinder nach bestimmten Regeln selbst einteilen, zum Beispiel 7 Stunden Bildschirmzeit pro Woche.

 

Kurz vor der Pubertät…
…wollen Kinder unabhängig sein und alles erfahren. Das Mitmach-Netz „Web 2.0“ gewinnt für die 9- bis 13-jährigen an Bedeutung (Recherche, Musik- oder Filmdownloads, E-Mail, Chat). Für Eltern wird es immer schwieriger die Nutzung des Internets zu kontrollieren. Deshalb sollten klare Regeln aufgestellt und Gespräche mit den Heranwachsenden geführt werden.

 

Die Nutzungsdauer ist in diesem Alter verhandelbar. Eltern müssen im Blick haben, dass PC und Internet immer häufiger für Schule genutzt werden (Zeiten einkalkulieren).

 

Eine Kontrolle der Internetnutzung für 14- bis 17-jährige ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich. Jugendliche kennen die neuesten Dienste des Web (und die Tricks, Filter zu umgehen) besser als ihre Eltern. Neuen Anwendungen begegnen sie meistens offen und interessiert. Oft fehlt jedoch die Lebenserfahrung, das Web in all seinen Facetten richtig einzuschätzen. Die Gefahr ist als groß einzustufen, dass Jugendliche in diesem Alter auch auf schwer jugendgefährdende Inhalte stoßen oder sexueller Belästigung ausgesetzt zu werden.

 

Eltern sollten aktiv dabei helfen, sicher im Internet zu surfen. Gemeinsam erstellte Internetvereinbarungen und kontinuierliche Gespräche sind eine gute Basis!

 

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