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GELD UND RECHT

Großeltern und ihre Geldanlage für Enkel


Vom Sonntag, 23. Oktober 2011

Großeltern und ihre Geldanlage für Enkel
Wertentwicklungen. Quelle: Finanzportal24 GmbH

Die Vorteile eines überlegten Sparplans

Von Markus Marquardt

 

Seit jeher gehört es zu den traditionellen Aufgaben, die sehr viele Großeltern für sich beanspruchen, in den aufregenden Zeiten kurz nach Geburt des Enkels bereits weit in die Zukunft zu schauen – und finanzielle Vorsorge für den Neugeborenen zu treffen.

 

Großmutter und Großvater wollen neben ihrer Lebenserfahrung auch einen finanziellen Teil beitragen, dass der Enkel die künftigen Herausforderungen bestehen wird. Und so fangen sie an, für das Kind über einen Sparplan oder eine Einmalanlage Geld anzusparen.

 

Hierbei ist häufig das „gute, alte“ Sparbuch die erste Wahl.

 

Ist dies aber die langfristig sinnvollste und effektivste Art, damit der Enkel zu Beginn des Studiums oder zum Kauf des ersten Autos das maximale finanzielle Polster besitzen wird?

 

Es empfiehlt sich, einige zusätzliche Überlegungen anzustellen – und sich als Großeltern (und Eltern) möglichst genau Gedanken darüber zu machen

  • wann,
  • wie viel und 
  • für welchen Zweck das Enkelkind das Geld einmal zur Verfügung gestellt bekommen soll.

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen nämlich maßgeblich die Anlagedauer der Geldanlage und somit auch die erzielbare Rendite.

27.047 Euro oder 50.028 Euro: Ein einfaches Beispiel zeigt die Unterschiede

Im ersten Fall fingen Oma und Opa von Max vor 20 Jahren an, monatlich 100 Euro auf ein Sparbuch zu legen. Sie hatten kein bestimmtes Ziel vor Augen und wussten nicht, wie lange und für was gespart werden soll.

 

Nach 20 Jahren schenkten die Großeltern Max das Sparbuch mit immerhin 27.047 Euro.

 

Im zweiten Fall entschieden die Großeltern von Anna, dass sie monatlich 100 Euro anlegen werden, damit das Mädchen einmal einen Grundstock für ein etwaiges Studium zur Verfügung hat. Sie wussten, dass

  • sie 20 Jahre lang sparen wollen;
  • monatlich breit gestreut z.B. in den Deutschen Aktienindex DAX anlegen, weil ein solcher monatlicher Sparplan eine sichere Sache ist. Im Fachjargon sagt man: Sie nutzen den Cost Average Effekt für sich.

Anna konnte sich über 50.028 Euro freuen und damit ihr gesamtes Studium finanzieren.

 

Der Betrag, den die Großeltern Anna schenkten, war bei gleicher monatlicher Einzahlung also fast doppelt so hoch wie für Max. Dieses einfache Beispiel zeigt deutlich, dass es sich lohnt einen Gedanken mehr auf die Art der Geldanlage zu verwenden.

 

(Grundlage der Berechnung: Anlage von 100 Euro monatlich vom 1.1.1991 bis 31.12.2010. Rendite Sparbuch mit gesetzlicher Kündigungsfrist: 1,17%; Rendite DAX: 6,82%, ohne Berücksichtigung von Steuern.)

 

Mehr Informationen zu Markus Marquardt >>


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