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GELD UND RECHT

Aktiencrash – oder alles ganz normal?


Vom Montag, 8. August 2011

Aktiencrash – oder alles ganz normal?

Tipp: Die persönlichen Ziele und nicht die Kurse im Fokus!

Von Markus Marquardt

 

Gerade den Älteren unter den Senioren kommt manches vielleicht bekannt vor: Die allgemeinen Aktienmärkte befinden sich im freien Fall, die Anlegergemeinde wird nervös und in den Private Banking Abteilungen der Banken rauchen die Köpfe, wie nun am besten zu verfahren ist. Panikverkäufe und Überlegungen, wie man mit fallenden Kursen Geld verdienen kann, werden so intensiv diskutiert wie Überlegungen, ob nun das gesamte Wirtschaftssystem zusammenbricht.

 

Lassen Sie uns die Situation daher einmal nüchtern betrachten:

 

Abwärtsbewegungen gehören an der Börse genau so wie Aufwärtsbewegungen zum üblichen Geschehen – und sind in der Vergangenheit schon 100fach vorgekommen. Im Referenzindex S&P 500, für den mir die längsten Datenreihen zur Verfügung stehen gab es von 1926 bis 2010 24 Jahre mit fallenden Kursen und 61 Jahre mit steigenden Kursen.

 

Beruhigend: Ein Blick auf die Gesamtentwicklung von 84 Jahren

 

In 72 Prozent der Einzeljahre sind die Kurse also gestiegen. Die längste Verlustperiode war von 1929 bis 1936. Ein Anleger, der 1929 in den S&P 500 investiert hatte, benötigte 8 Jahre um seine Verluste wieder auszugleichen. Der zweitlängste Verlustzeitraum war von 2000 bis 2006. Wer im Jahr 2000 investierte, hatte erst 2007 sein eingesetztes Kapital wieder erhalten.

 

Die durchschnittliche Rendite von 1926 bis 2010 betrug übrigens 9,9 Prozent. Die Marktrendite im S & P 500 beträgt also stattliche 9.9 Prozent im Jahr!

 

Was die meisten Anleger nicht verstehen (wollen): Es kann im Voraus nicht vorhergesagt werden, wann die Kurse steigen und wann sie fallen.

 

Kein Wunder, die Finanzindustrie behauptet ja ständig das Gegenteil. Sie versucht Ihnen glauben zu machen, dass sie die Zukunft vorhersehen kann.

 

Dies ist auch nachvollziehbar, weil das Geschäftsmodell der Banken darauf beruht, dass Anleger möglichst oft kaufen und verkaufen. Damit verdienen Banken ihr Geld.

 

Tatsache ist aber, dass das sogenannte Market Timing, also die Vorhersage, wann Kurse steigen und fallen, nie möglich war, ist und auch niemals sein wird. Dies wurde von den führenden Finanzwissenschaftlern in ausführlichen Studien wissenschaftlich mehrfach belegt.

 

Lassen Sie mich den Nobelpreisträger Daniel Kahnemann zitieren:

 

„Privatanleger sollten sich nicht täuschen lassen, den Markt zu schlagen. Es funktioniert nicht und wird in Zukunft nicht funktionieren.“

 

Oder wie es Burton Malkiel, Wirtschaftsprofessor an der University of Princeton ausdrückt:

 

„Nicht die Kurse der Aktien sind unberechenbar, sondern die Prognosen und Vorhersagen an der Börse sind unberechenbar.“

 

Wer also versucht, auf fallende oder steigende Märkte zu reagieren wird zwangsläufig Geld verlieren! Außer, er hat schlichtweg Glück, was leider nicht planbar ist!

 

Der Erfolg an der Börse ist vorwiegend bestimmt durch


 

* Ihre persönliche Risikobereitschaft,
* einen darauf abgestimmten Anlagehorizont und
* angemessene Strukturierung über verschiedene Anlageklassen.


Wenn Sie diese Faktoren beachten, können Sie zu jedem Zeitpunkt ruhig schlafen, weil Sie wissen, was Ihre persönliche erzielbare Marktrendite sein wird.

 

Dies gilt sowohl für Ihre eigene Kapitalanlage als auch für die Kapitalanlage Ihrer Enkel! In diesem Sinne wünsche Ihnen einen ruhigen und erholsamen Schlaf!

 

Mehr Informationen bei Marquardt & Kollegen >>

 

Finanzexperte Markus Marquardt im Kurz-Profil >>


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