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GESUND UND STARK

Homöopathische Erste Hilfe bei Kindern, Teil 1


Vom Montag, 4. Juli 2011

Homöopathische Erste Hilfe bei Kindern, Teil 1

Ganz wichtig: In Notfallsituationen die Ruhe bewahren!

Von Kerstin Lerchl

 

Wir alle kennen den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern nur zu gut. Der höchste Baum, das Geschwindigkeitslimit des Fahrrads oder der Sprungturm im Schwimmbad – nichts ist sicher vor unseren Kindern. Hierbei holen sie sich schnell blaue Flecken, ein paar Schrammen oder gar eine blutige Nase.

 

Umso wichtiger ist es für Eltern, Großeltern oder sonstige Betreuungspersonen, die Grundregeln der Ersten Hilfe zu beherrschen. In einer kleinen Artikel-Serie zum Thema „Homöopathische Erste Hilfe bei Kindern“ will ich Ihnen ein Überblick geben

  • bei kleinen Unfällen und leichten Verletzungen das richtige homöopathische Mittel zu finden sowie
  • Ihre individuelle Haus- und Reiseapotheke zusammenzustellen.

Dabei ist jedoch vor allem zu beachten: Kenntnisse über homöopathische Arzneimittel können kein Ersatz sein für Kenntnisse und Fertigkeiten in den Erste-Hilfe-Maßnahmen, die Sie sich auch als Großeltern bzw. Eltern in Kursen etwa beim 

  • Roten Kreuz, 
  • Malteser Hilfsdienst oder 
  • Johanniter Unfallhilfe

aneignen (oder auffrischen) können.

Die Rettungskette im Notfall

In Notfallsituationen ist es am Wichtigsten, Ruhe zu bewahren. Dies fällt nicht immer leicht, besonders wenn die eigene Kinder oder Enkelkinder betroffen sind. Die eigene Aufgeregtheit – und sollte sie auch noch so groß sein – darf nicht aufs Kind übertragen werden!

 

Glücklicherweise verlaufen die meisten Unfälle glimpflich und die Kinder kommen mit geringen Blessuren davon. Wenn es aber mal zu einer gesundheitsgefährdenden oder gar lebensbedrohlichen Situation kommen sollte, sind die erforderlichen Maßnahmen in folgender Reihenfolge („Rettungskette“) durchzuführen:

  1. Lebensrettende Sofortmaßnahmen
  2. Notarzt rufen (112) 
  3. Erste Hilfe
  4. Maßnahmen des Notarztes
  5. Untersuchung im Krankenhaus

Die Gabe homöopathischer Arzneien ist in der Ersten Hilfe, angesiedelt und sollte bis zum Abklingen der Beschwerden bzw. bis zum Eintreffen des Notarztes gegeben und diesem entsprechend mitgeteilt werden.

Ganzheitlich helfen mit sanften Mitteln

Symptome, die während einer Erkrankung auftreten, sind nach homöopathischem Verständnis nicht nur Teil einer Erkrankung, sondern zeigen auch das Bestreben der Selbstheilungskräfte, die Gesundheit so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.

 

Wichtig sind die Grenzen der Selbstbehandlung: Beschwerden, die immer wiederkehren bzw. über einen längeren Zeitraum andauern, können von medizinischen Laien nicht homöopathisch behandelt werden. Diese Beschwerden erfordern eine Konstitutionsbehandlung durch einen erfahrenen Homöopathen!

 

Noch eine generelle Anmerkung: Homöopatische Mittel werden meist in Form von Globuli (Kügelchen) verabreicht und werden eingeteilt nach sogenannten Potenzen, die wiederum den Verdünnungsstufen einer „Urtinktur“ entsprechend.

 

Zu den homöopathischen Potenzen: Für die häusliche Selbstmedikation werden im Allgemeinen die niedrigen Potenzen D12 oder D6 empfohlen. Diese niedrigen Potenzen werden mehrmals kurz hintereinander eingenommen, da ihre Wirkung schnell nachlässt.

 

Als Faustregel gilt: 3 Kügelchen unverdünnt in den Mund geben und ca. halbstündig wiederholen – bis eine Besserung eintritt. Bitte beachten Sie, dem Kind in ca. 10 minütigem Abstand zur Mitteleinnahme nichts essen zu geben (auch keinen Kaugummi) und nicht Zähne zu putzen, da die Mittel über die Mundschleimhaut in den kindlichen Organismus aufgenommen werden!

 

Die Verabreichung hoher Potenzen ab der C-Stufe überlassen Sie bitte einem erfahrenen Homöopathen!

Homöopathische Erste Hilfe bei Kindern: Themen-Übersicht

In meiner Artikel-Serie zur Selbstmedikation werden folgende Themen (häufigste Unfälle und Verletzungen/homöopathische Arzneimitteln) behandelt: 

  • Augenreizungen und leichte Augenverletzungen
    Bisse und Stiche von Insekten
  • Blutungen
  • Entzündungen
  • Erfrierungen
  • Kopfverletzungen
  • Nasenbluten
  • Schock
  • Schürfwunden
  • Sonnenstich/Hitzschlag
  • Tierbisse
  • Verbrennungen/Sonnenbrand
  • Verletzungen durch Schnitte oder Stiche
  • Verstauchungen und Zerrungen

Hinweis: Die homöopathische Haus- und Notfallapotheke im praktischen Lederetui kann man auch bei mir erwerben. Einige Krankenkassen übernehmen dafür auch die Kosten!

 

Teil 2: Augenreizungen >>  

 

Teil 3: Hilfe bei leichten Augenverletzungen >>

 

Mehr Informationen zu Kerstin Lerchl >>


Link:


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