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Seit 7 Jahren Hoffnung: Das „House of Hope“


Vom Donnerstag, 22. Dezember 2011

Seit 7 Jahren Hoffnung: Das „House of Hope“

Interview mit Jeanette Kühn, Teil 1

(bk) Diejenigen, denen geholfen wurde, sind sich einig mit denjenigen, die es aus der Nähe beobachtet haben: In den mittlerweile sieben Jahren seines Bestehens hat der House of Hope e.V. viele kleine und große Wunder möglich gemacht – und unzähligen Kindern und Familien in Not wichtige Hilfe gegeben. Nur einige Projekte:

  • Finanzierung und Organisation von Ferienfahrten, Therapien, Musik- und Sportkurse, Nachhilfestunden, Bekleidung und vieles mehr für die Kinder im Clemens-Maria-Kinderheim, Putzbrunn
  • Finanzierung von Workshops und therapeutische Seminare im Tagesheim Keilbertstraße, München
  • Finanzierung der Nikolaus-Basketball-Turniere für Jugendliche aus sozial schwachen Familien in Haidhausen, München
  • Finanzielle Unterstützung von Aids-Waisenkindern in Thailand 
  • Aufbau von zwei Waisenhäusern in Sri Lanka nach dem Tsunami
  • Ausbildungsprojekt im Osten von Sri Lanka zur besseren Schulbildung
  • Projekt SAVE LIFE in Sri Lanka 
  • Finanzielle Unterstützung von zwei Waisenhäusern in Myanmar und viele mehr.

Mit der Gründerin und 1. Vorsitzenden des House of Hope e. V., Jeanette Kühn, durften wir ein sehr persönliches Interview führen:

 

Liebe Frau Kühn, das Haus der Hoffnung, „House of Hope“ ist von vielen persönlichen Geschichten geprägt…

 

… und hat tatsächlich auch mit einer sehr persönlichen Geschichte begonnen. Und zwar meiner eigenen. Als ich sechs Jahre alt war, habe ich meinen Vater durch Herzinfarkt verloren, neun Jahre später nahm sich meine Mutter das Leben.

 

Ich musste es also selbst erfahren, wie schwierig es ist, ohne Eltern aufzuwachsen – und ich habe es geschafft, weil viele Menschen mit einem liebevollen Herzen mir geholfen haben. Der Kinderhilfsverein House of Hope e.V. ist für mich eine wunderbare Möglichkeit, ein großes Dankeschön zurückzugeben und nun Kinder in einer ähnlichen Situation zu unterstützen.

 

Worum kümmert sich das House of Hope aktuell?

 

Unser Fokus liegt ganz besonders auf der Unterstützung von Heim- und Waisenkindern bzw. Kindern in sehr schwierigen Familienverhältnissen. So unterstützen wir in München und Umgebung Kinderheime in Putzbrunn und Aying.

 

In Thailand fördern wir ein Aids-Waisendorf. In Myanmar erhalten zwei Kinderheime finanzielle Unterstützung, wo Eltern einfach zu arm sind, sich ausreichend um die Kinder zu kümmern. Und in Sri Lanka haben wir nach Abschluss der Tsunami-Projekte (Wiederaufbau von zwei Waisenhäusern) vor 5 Jahren begonnen, bei Krankheiten oder Unternährung die Familien durch die Finanzierung von Operationen, ärztlichen Behandlungen, Kauf von Medikamenten und Versorgung mit entsprechender Ernährung zu unterstützen.

 

Was passiert genau mit den Spendengeldern?

 

Wir wollen die Spendengelder möglichst direkt und effektiv für die Kinder einsetzen. Daher haben wir uns dafür entschieden, möglichst kleine und überschaubare Projekte zu entwickeln, die in die Arbeitsweise von großen Organisationen nicht passen.

 

Wir können ganz individuell auf die Bedürfnisse eingehen und schnell reagieren. Wir gehen bewusst dorthin mit unserem Hilfsangebot, wo sonst niemand hinschaut. Denn auch hier ist Hilfe dringend nötig.

 

Sie engagieren Sich in Projekten in Deutschland und in fernen Ländern – ist das nicht ungewöhnlich?

 

Für uns war es bei der Vereinsgründung ganz klar, dass wir auch im eigenen Land, besser noch in der eigenen Stadt, sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen wollen. Kurz nach Vereinsgründung wurde die Welt vom Tsunami in Asien erschüttert; für uns war es gar keine Frage, auch dort zu helfen. So sind nach und nach auch die Projekte im Sri Lanka, Thailand und Myanmar entstanden.

 

Wer spendet, möchte gerne wissen, was genau mit seiner Spende geschieht…

 

Natürlich. Deshalb wollten wir nach der Gründung des Vereins ein Spendensiegel für unsere Organisation beantragen. Als wir erfuhren, dass dies relativ teuer ist, und wir im Lauf der Jahre in der Öffentlichkeit von einigen per Spendensiegel ausgezeichneten Organisationen hörten, wo es trotzdem Unregelmäßigkeiten gab, haben wir uns entschlossen, die Spendengelder lieber nach wie vor direkt in die Projekte fließen zu lassen – und haben einen anderen Weg der Transparenz gewählt.

 

Auf der Internetseite von House of Hope e.V. werden unsere Einnahmen und Ausgaben in einer Liste veröffentlicht. Spender, die anonym bleiben wollen, können uns dies mitteilen. Durch die Veröffentlichung des Spendenflusses haben wir ein großes Vertrauen in unsere Arbeit durch die Spender geschaffen.

 

Jeder kann uns anrufen und nachfragen, wofür wir die Spende verwenden wollen oder uns eine zweckgebundene Spende zukommen lassen. Die Spender können auch jederzeit die Projekte selbst besuchen und sich ein Bild machen, wenn sie wollen.

 

Und wir arbeiten alle ehrenamtlich, das heißt, die Spenden gehen zum größten Teil in die Projekte mit Ausnahme von Behördengebühren, Porto etc. Die Verwaltungskosten bei uns liegen unter 10% des Spendenaufkommens. Und darauf sind wir sehr stolz.

 

In Teil 2 des Interviews berichtet Jeanette Kühn über die verschiedenen Möglichkeiten zu helfen und die nächsten Ziele des Vereins House of Hope e. V. >>


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